Donnerstag, 29. September 2011
Samstag, 5. März 2011
Mr. White: Quo Vadis?
Diese Frage stellt sich aus verschiedenen Gründen. Einiges hat sich verändert seit – seit längerem. Und wie das so mit Veränderungen ist. Sie kommen schleichend und man ist sich erst bewusst, dass es NUN hier und JETZT passiert wenn man – wie geschrieben – bereits mitten drin ist. Jedenfalls ist dies bei mir so.
Mr. White ist ein Meister im verdrängen, im „vorsichherschieben“ und im „ach das wird schon“ sagen. Dies bringt ihn in 90% der Fällen tatsächlich – dank grosser Improvisierkunst - relativ entspannt durchs Leben. Nun aber hat‘s ihn erwischt.
D-Day ist angerückt. Nach einem entspannten Praktikum (bis am 18. Februar) standen ja „nur“ ein Studienbeginn und ein Umzug in eine WG nach Zürich vor der Haustür. Locker flockig. Zumal man – nun im Masterstudium – theoretisch alle Vorlesungen, welche die ETH anbietet, nehmen kann für seinen eigenen Stundenplan. Ja man kann durchaus eine zu grosse Wahl haben – und Wer die Wahl hat, hat ja bekanntlich die Qual. Und der läppische Umzug, vom trauten Heim in s grosse Zürich ist ja auch ein Klacks.
Das ganze ging dann tatsächlich relativ glatt von der Bühne. Die ganze Familie White (inklusive Piano, welche aber auch schon fast Piano White heisst) hat tatkräftig mitgeholfen und so war das Zimmer innerhalb von einem Tag… CHAOTISCH, UNBEWOHNBAR und öhm…jo, man kann sich‘s ja vorstellen ;-). Also half Piano nochmals wunderbar mit und wir haben in 2 weiteren Tagen alles eingeräumt und das Zimmer wurde tatsächlich bewohnbar.
Die ersten zwei Wochen Studium nutzte dann ein geübter Student für seine Fächerwahl, sein Semesterprojekt und und und. Und dann – ein nächster Überfall. Piano verlässt für 3 Monate die wunderschöne Schweiz, den wunderschönen Mr. White *hust* und überhaupt und sowieso. Beweggründe für diese Handlung sind vermutlich die nervenden Sprüche, schiefen Zähne und die triefende Nase meinerseits. Hat sie wohl einfach die Nase voll gehabt und das Weite gesucht.
Wenn ihr – geschätzte Leserinnen und Leser (Kommentar bitte, falls ihr das lesen tut) – euch nun fragt wann der Mr. White das nun effektiv begriffen hat… Ich glaube ich tu‘s heute noch nicht. Am Flugplatz kam ein komisches Gefühl hoch, wobei es irgendwo zwischen diaphragma (nein nichts verhütendes sondern lateinisch für Zwerchfell) und Larynx (Kehlkopf) stecken blieb. Romantiker würden sagen vermutlich im Herzen aber ja – ich kenne da mindestens eine Person die bei romantischen Momenten vom Lachsack gekniffen wird, obwohl sie das eigentlich gar nicht will.
Piano, ich wünsche dir ganz viel Spass in Vietnam! Auf dass du mir wohlbehalten, in ganzen Stücken, voller spannenden Geschichten und Lebensmut wieder zurückkommst. Du weisst ja – Ich liebe dich *schmatz*.
Ja und jetzt zur ultimativen Frage: Was macht ein Mr. White ohne bessere Hälfte?
Musik hören
Usw.
Alles Songs die meiner Stimmung gleichen, die mich nicht aufheitern sondern mich noch mehr traurig stimmen, die mich über den Sinn und Unsinn des Lebens nachdenken lassen!
HAHA – ne quatsch^^ “Trübsal ist nicht das Einzige was man blasen kann“ (//edit: keine sorge Piano, Melanie ist nicht bei mir XD). In diesem Sinne geniesse ich in gewisser Weise meine Narrenfreiheit. Merke wie viel ich in den letzten 3 Jahren über Piano laufen lies (Aimara, irgendwann schaffen auch wir zwei Chaoten ein „Date“ bzw. ein Treffen an welchem wir beide können), merke wie oft Piano mir bei irgend welchen kleinen Tätigkeiten zur Seite gestanden hat, dass ich ungerne am Wochenende alleine aufwache, dass ich zwar fähig bin alleine das Leben zu meistern – es aber zu zweit mehr Spass macht!
An alle Päärli da draussen – sagt doch einander wieder einmal, wie gerne ihr euren Partner habt und wie wichtig er/sie ist. Und an alle Rezipienten (Empfänger) einer solchen Botschaft – untersteht euch zu lachen und erwidert diese liebe Geste!!
Und nun Gehet hin und vermehret euch – und ich hoffe dass ich morgen von all dem Wein keinen Kater habe :-D!! Sorry falls ich irgend einen Schrott geschrieben hätte^^ aber hatte mal wieder Lust was zu schreiben - vermutlich der feine Rotwein vom Mr. White Senior der diese schreiblust auslöst :-D.
Es grüsst
Mr. White
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Mr. White
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Dienstag, 22. Februar 2011
Dienstag, 16. November 2010
Axel E. Fischer fordert
Axel E. Fischer, CDU, fordert Nichtraucherschutz in sozialen Netzwerken.
Axel E. Fischer, CDU, fordert Wärmeschutzverglasung für Windows.
Axel E. Fischer, CDU, fordert Buchpreisbindung für Facebooks.
Axel E. Fischer, CDU, fordert Drogenspürhunde für Datenpakete.
Axel E. Fischer, CDU, fordert Sicherheitsabstand auf Datenautobahnen.Axel E. Fischer, CDU, fordert Wasserqualitätsprüfungen für Quelltext.
Axel E. Fischer, CDU, fordert Pflaster für Schnittstellen.
Axel E. Fischer, CDU, fordert Fahrradwege im Internet.
Axel E. Fischer, CDU, fordert Überwachungskameras für Onlinebanking.
Axel E. Fischer, CDU, fordert Extremismusprogramm gegen Links. (!)
Axel E. Fischer, CDU, fordert Impfschutz für Computermäuse.
Axel E. Fischer, CDU, fordert Fluchtwege in Chaträumen..
Axel E. Fischer, CDU, fordert Lebensmittelkontrollen für Cookies.
Axel E. Fischer, CDU, fordert Kaufhausdetektive für Webshops.
Axel E. Fischer, CDU, fordert Nährstoffampel für Cookies.
Axel E. Fischer, CDU, fordert Winterreifenpflicht für Datenautobahnen.
Axel E. Fischer, CDU, fordert Überholverbot auf Datenautobahnen.
Axel E. Fischer, CDU, fordert Halteverbot auf Datenautobahnen.
Axel E. Fischer, CDU, fordert Sicherheitsgurte für WLANs.
Axel E. Fischer, CDU, fordert das Schubsen von Pixeln strafrechtlich zu verfolgen.
Axel E. Fischer, CDU, fordert GPS-Empfänger für Navigationsleisten.
Axel E. Fischer, CDU, fordert Helmpflicht für Internetsurfer.
Axel E. Fischer, CDU, fordert Anti-Terror-Einheit gegen Forkbomben.
Axel E. Fischer, CDU, fordert Öffnungszeiten für Online-Shops.
Axel E. Fischer, CDU, fordert Stalker-Gesetz gegen Follower.
Axel E. Fischer, CDU, fordert Führerschein für Bugtraecker.
Axel E. Fischer, CDU, fordert Angelschein für Phishing.
Axel E. Fischer, CDU, fordert Kippschutz für Windows.
Axel E. Fischer, CDU, fordert Wesenstests von Emoticons.
Axel E. Fischer, CDU, fordert dass Datenmüll getrennt wird.
Axel E. Fischer, CDU, fordert Staudämme gegen Emailflut.
Axel E. Fischer, CDU, fordert Kondome für sicheren Datenverkehr.
Axel E. Fischer, CDU, fordert Raketenabwehrschirm gegen DoS-Angriffe.
Axel E. Fischer, CDU, fordert recylingfähige Spamfilter.
Axel E. Fischer, CDU, fordert Telefonbuch für IP-Adressen.
Axel E. Fischer, CDU, fordert Hasch-Tags unter das Betäubungsmittelgesetz zu stellen.
Axel E. Fischer, CDU, fordert schärferen Brandschutz für VPN-Tunnel.
Axel E. Fischer, CDU, fordert verstärktes militärisches Engagement in Java.
Axel E. Fischer, CDU, fordert Rettungspakete für Datenbanken.
Axel E. Fischer, CDU, fordert Reservate für Apachen.
Axel E. Fischer, CDU, fordert Endlager für Atom-CPUs.
Axel E. Fischer, CDU, fordert Frauenquoten für Man-in-the-Middle-Angriffe.
Axel E. Fischer, CDU, fordert Türsteher vor Chaträumen.
Axel E. Fischer, CDU, fordert beheizte Stallungen für trojanische Pferde.
Axel E. Fischer, CDU, fordert Din-Normen für Popup-Fenster.


In diesem Sinne fordere ich einfach mal die eingeschriebene Email!
Manny
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Freitag, 17. September 2010
Studiere an der HSLU
..und du kriegst solche professionell gestalteten Matheskripte:
(Seite 1 von 40)
Der Mathematikunterricht hat damit für mich einen ganz neuen Fokus erhalten:
Hieroglyphenlehre!
In diesem Sinne
Hallali!
Manny
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Manny
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16:09
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Freitag, 19. Februar 2010
S-Bahnfahrn'
Ich fahr nicht gern Zug.
Eigentlich war meine ganze Aussage schon in diesem einen Satz enthalten. Weil das aber für euch nicht wirklich interessant ist - oder noch uninteressanter als den Rest, den ich jetzt gleich schreibe - hier einige Erläuterungen, warum ich denn nicht gern Zugfahre:
Ich bin 195cm gross. (Die Schweizer Armee behauptet zwar, ich sei 199cm, aber die behaupten ja auch, dass wir umsverrecken 30 neue Kampfjets brauchen oder?) Mit meiner Körpergrösse hat man in einem Zug vorallem eines: Platzprobleme. Sitzt mir vis-a-vis kein Liliputaner, müssen wir unsere Knie irgendwie aneinander vorbeizirkeln, äusserst mühsam. Sitze ich in S-Bahnen ans Fenster hat es der neben mir schwer, da meine Beine dann schräg in seinen "Hoheitsbereich" hineinragen und er sich dementsprechend verkrüppelt hinsetzen muss.
Gleiche Situation auch im Bus, keine Chance sich auf einen Sitz zu setzen, welcher direkt hinter einem anderen Steht, oder hinter der Glasscheibe bei der Türe ist - zuwenig Platz. Auch die Haltestangen an der Decke, sind immer dort, wo mein Kopf ist, wenn der Bus mal aprupt anhält oder in eine Kurve geht. Kann man die VBL auf Schadenersatz verklagen, wenn man in Ihren Bussen nach und nach seine Gehirnzellen liegenlässt?
Deshalb bin ich für Helmpflicht im ÖV. Discuss!
Jugendliche im Zug
Fies genug, dass sie in voller Schneemontur im Zug stehen, wenn ich in die Schule muss, schmeissen sie mir auch noch ihre Boards ins Gesicht (Schadenersatz!) oder krümeln mich mit irgendwelchen Chips oder Süssigkeiten voll (Süssigkeiten sind im Moment doppelt fies...)Man sagt aber nichts, weil man ja erstens kein Spiesser sein will, man war ja vor kurzer Zeit selber auch noch so, ausserdem muss man ja eh nach 5 Minuten wieder raus, dann lässt's sich schon aushalten.
Nichtfragerundeinfachhinsetzer:
Ich kann mir nicht helfen, aber ich find das einfach komisch. Man ist ja sonst schon absolut unpersönlich, aber wenn ich mich in ein Abteil setze, wo schon Personen sitzen, dann frage ich, ob da noch frei ist, auch wenn noch drei Sitze frei sind. Noch besser find ich's wenn sich zwei hinsetzen und sich lautstark über ihre privaten Probleme und Problemchen unterhalten. Das interessiert mich nicht!
Verspätung:
Ich bin ein sehr Pünktlicher Mensch, und mag es gar nicht, wenn man eine Zeit abmacht und jemand zu spät kommt ohne guten Grund. Deswegen nerft es mich auch, dass die 07:45 S9 IMMER zu spät kommt. und nicht zwei Minuten. 10 - 15. Das artet für mich jedesmal in eine Rennerei durch den ganzen Bahnhof aus, weil der Anschlusszug 10 Minuten später fährt. Lustig ist ja, dass mir in diesen 10 Minuten Wrtezeit auf die S9 4 Züge am Kopf vorbeibrausen. Liebe SBB, hier drei Vörschläge für dieses Problem, ersonnen in 5 Minuten:
- Zusatzzug in der Stosszeit. Nein, kein Zusätzlicher Wagen, es liegt ja daran, dass zu den Stosszeiten einfach mehr Leute in den Zug hinein und heraussteigen, was zu längeren Standzeiten führt. Ich denke auch, dass das Gewicht des Zuges Auswirkung auf Beschleunigungs- und Abbremsstrecke hat. Das summiert sich halt alles.
- Einfach mehr Zeit berechnen in der Stosszeit. Sollen Halt die Züge in der Stosszeit länger haben. Solange sie dann ankommen wie's im Fahrplan steht, passt das auch.
- IR oder ICN in der Stosszeit 1- 2 mal öfters anhalten lassen. Das würde den Zug vielleicht um 3 Minuten verspäten. (Durchschnittliche Standzeit einer S-Bahn ist 30 - 60 Sekunden und die Züge bremsen eh ab wenn sie durch einen Bahnhof fahren - Warum auch immer, wenn da jemand reinspringt ist er eh Mause)
So, jetzt hab ich mir meinen Zugfrust von der Seele geschrieben. Wie findet Ihr Zugfahren? Habt ihr auch schon einmal so etwas erlebt, oder bin ich einfach kleinlich?
Übrigens fahre ich unter gewissen Umständen gerne Zug. Nämlich dann, wenn ich ein interessantes Gespräch führen kann, weil ich nicht alleine Reisen muss, oder jeweils von der Armee nach Hause, man konnte Wunderbar im Zug nachschlafen ;-) (Schnarchen inbegriffen)
Es Grüsst
Euer Manny
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Manny
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Freitag, 25. Dezember 2009
Fette Party?
*Klick*
Und das obwohl ich nicht mal da war....
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Manny
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Montag, 23. November 2009
Skifahren, krude Träume und faule Chef's
Mein Chef, der will in den Generalstab (Böse Zungen ersetzen das "er" durch "it"...)
Löblich, er will sich noch mehr komische Kriegstrategien in den Kopf hämmern um dadurch noch mehr Geld zu verdienen, welches er eigentlich überhaupt nicht verdient.
Mein Chef verdient zu viel. Definitiv. Und er schämt sich kein bisschen, dass er den Staat und somit sämtliche Steuerzahler schamlos ausnützt. Er will, dass ich Sein Auto dreimal in der Woche wasche. In der Bundeseigenen Waschanlage ist das gratis. Er ist aber zu geizig, um 15.- auszugeben, falls besagte waschanlage einmal nicht funktionieren sollte. Kann ich das Auto ja von Hand waschen. Er will ausserdem, dass wenn er Generalstabslehrgang hat, sein Auto wieder zurück nach Bern kommt, damit es seine Frau benutzen kann. Ist halt umsonst so. Handekehrum kann man ja 400.- ausgeben für Büromaterial und eine Plastikbox, welche allein 130.- gekostet hat! geht zu Lasten des Kommandantenkredits. Desweiteren hat er als Berufsmilitär ein Auto gratis und Franko. Dieses wird mit 45 Rappen pro Kilometer abgerechnet. sind die Kosten für das Fahrzeug höher als seine Abrechnung, bezahlt der Bund den Rest. Sind sie tiefer bekommt er die Differenz ausbezahlt. Da er relativ viele Kilometer macht, hat er letztes Jahr 11'ooo.- zurückbekommen!
Berufsmilitär sollte man sein...
Wobei, nein vielleicht doch lieber nicht ;-)
Träume...ich hab zwar selten Träume von Zusammenklappbaren PFerden unter dem Tisch von Mr. White (So gings doch oder?) oder von Giräffchen welche meinem Dad gehören und vom Regal fallen, dafür habe ich dieses Wochenende zwei kuriose Dinge geträumt:
Es ist Sommer, sehr Warm. Ich befinde mich in einem sogenannten Baumhausdorf (Alles voller Baumhäuser halt) es sind dies richtig grosse Baumhäuser. Ich betrete eines, weil ich schnorcheln möchte, aber keine Schnorchelausrüstung habe. (Nein ich klaue sonst nicht!) Im Hinteren Raum dieses Baumhauses, welches übrigens im Stile der Findus-Bücher gehalten ist (Diese Kinderbücher mit der Katze und dem Bauern)finde ich also diverse Taucherbrillen und auch Schnorcheln. Ich betrachte sämtliche Sachen und mir sticht eine ganz neue, silberne Taucherbrille ins Auge, welche in der Migros Aktion ist, 88.95 anstatt 145.20 (Kleber ist noch dran) Ich will diese nehmen, bis mir einfällt, dass es schon etwas auffällt wenn ich mit einer Taucherbrille Schnorchle, an welcher noch der Preiskleber klebt.... In diesem Moent, höre ich, wie jemand das Baumhaus betritt. Ich überlege noch, wo um Teufel ich denn jetzt verschwinden soll, als ich erwache und höre, dass draussen wirklich jemand rumläuft. Schonmal mit einem Puls von 180 erwacht?
Bitte deuten!
Skifahren:
Ganz einfach - Ich hab extremst Bock darauf ;-)
Ich wollte noch mehr schreibseln habs aber vergessen.. Habt ihr nochmal Glück gehabt.
Zum Abschluss noch dies:
Auch Armeefahrzeuge sind nicht von Reifendieben verschont. Kein Wunder bei den Gummipreisen ;-)
Es grüsst (Noch 4 Wochen :D)
Manny
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Manny
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19:36
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Samstag, 5. September 2009
AdDw
...Oder Befehlsgebung in der Armee
AdDw - Auf dem Dienstweg. Ein schöner Satz. Der Lieblingssatz sämtlicher höherer Kader, wenn ein Soldat etwas von ihm will.
AdDw bedeutet, dass man für alles, was man möchte, nicht möchte, getan hat oder nicht tun will einen ellenlangen Weg gehen muss, bis man zum Ziel kommt. Zum einen verhindert das, dass sämtliche idiotischen Anfragen direkt an den Kommandanten gehen und ihm so keine Zeit mehr für andere Arbeit lassen, zum anderen vergeht einem so auch mal ganz schnell die Lust darauf, jegliche Anfragen zu stellen, weil der Aufwand einfach in keinem Verhältniss zum Ertrag steht.
Man kann aber AdDw auch wunderbar dazu benutzen, die einzelnen Kader gegeneinander auszuspielen, oder etwas so hinauszuzögern, dass am Ende keine Zeit mehr dafür bleibt. Ausserdem kann ich mich in meiner Position zu 90% äusserst dreist über den Dienstweg hinwegsetzen, ohne dass jemand wirklich etwas dagegen tun kann . Man kann so als Soldat auch ganz einfach jeglicher Verantwortung aus dem Weg gehen und falls etwas schiefläuft arschkalt darauf hinweisen, dass man ja vorher AdDw die Bewilligung von irgendeinem anderen eingeholt hat - Zack aus dem Schneider ;-)
Einige Beispiele:
Nehmen wir an, ich bekäme eine Anfrage für einen Einsatz am Sonntag. Es werden 25 Personen benötigt. Dem Einsatzbefehl (10 Seiten) kann ich entnehmen, dass dieser Einsatz absolut sinnlos ist. Die 25 Personen müssten ein bisschen herumstehen und eventuelle Fragen beantworten. Da wir aber im Vorfeld garantiert selber auch nicht informiert werden, oder es zusätzlich noch private freiwillige Helfer hat, welche garantiert schon im Vorfeld des Anlasses dabei waren und dazu auch noch Ortskundig sind, währen wir an diesem Anlass nur etwas:
überflüssig.
Ein kurzer Blick in unsere Kompanieplanung und ich weiss: Wenn dieser Einsatz kommt, dann muss ich auch dahin, weil wir eh zuwenig Leute sind. Was mach ich nun, ich hab keinen Bock mir den ganzen Sonntag irgendwo auf einem Parkplatz um die Ohren zu schlagen...
Datum der Anfrage mit dem Datum der Durchführung vergleichen. Hm, Anfrage am Freitag, Anlass am Samstag nächster Woche. Gut, ich hab das Mail nicht mehr gesehen, das wird dann am Montag weitergeleitet. (Glück, dass mein Vorgesetzter weg ist ;-) Dann am Freitag noch flugs für 5 Leute die Kompensation eines Einsatzes für nächstes Wochenende bewilligen lassen.
Montags, 17.25 Uhr wird dann auch die Anfrage weitergeleitet. Aber nicht an den Entscheidungsträger, nein das währe komplett falsch. AdDw natürlich an meinen Vorgesetzten, welcher das Mail frühestens am Dienstagnachmittag sieht, liest und vielleicht weiterleitet. Am Donnerstagabend bekomme ich dann ein Telefon: "Ist dieser Einsatz möglich?" Nein, sage ich, wir haben Kompensationen und auch sonst zuwenige Leute. Ausserdem hat der Brigadekommandant den Einsatz abgelehnt. (Hat er auch wirklich, Argument: "Zu kurzfristig.")
In der darauffolgenden Woche lese ich in der Zeitung, dass die Besucherzahlen des Anlasses wegen schlechtem Wetter stark hinter den Erwartungen zurücklagen. Schade ;-)
Was anderes:
Ich fahre seit längerem mit dem Roller nach Biel und zurück. Es ist möglich, wenn man mit dem Töff kommt, ein Gesuch zu stellen, damit man in ziviler Kleidung fahren kann. Es ist aber nicht möglich, ein Gesuch für immer zu stellen, sondern man muss jedes Wochenende eins schreiben. (Man könnte nämlich sonst Zivil in den Ausgang und müsste den Bus nach Biel selber bezahlen.. Klar ich seh ja auch so bescheuert aus!) Nun ist mir das aber schon ein bisschen zu blöd. Ich schreibe also alle 2 Wochen ein Gesuch und zwischendurch rufe ich am Freitag so um 10 Uhr den Hauptfeldweibel an und sage ihm, dass ich komplett vergessen habe ein Gesuch zu schreiben. Bis jetzt habe ich noch immer einen Urlaubspass auf meinem Bett gefunden, der mir das zivile Einrücken erlaubt ;-)
Ausserdem muss ich so nicht in der HV-Formation stehen, weil es "peinlich" aussieht in zivil neben allen mit dem Anzug. Ich komme also zurück (so 15 Minuten vor HV - Zimmerordnung kontrolliert, geputzt ist auch alles, ich muss also nur kurz Duschen und dann arrividerci) laufe danach beim Hauptfeldweibel vorbei und wünsche ihm ein schönes Wochenende. Praktisch ;-)
Noch mehr:
Wenn ich's im Büro nicht mehr aushalte, weil ich seit 07.30 rumhocke und nichts mache, dann erfinde ich manchmal einen Auftrag um ein wenig rauszukommen. Meinen Vorgesetzten interessiert das nicht, solange alles rund läuft. Aber mein Kompaniekommandant sowie sein Stv. fragen immer dumm, wo ich bin und was ich so treibe wenn ich nicht im Büro sitze. Geht sie gar nichts an. Findet auch mein Vorgesetzter. Was mach ich also? Ich erzähle ihm jedes mal ganz unschuldig, dass der Kommandant angerufen hat und ganz komisch gefragt hat, was ich denn ausserhalb meines Büro's treibe. Das stört ihn dann. Ganz gewaltig sogar. Dann ruft er meinen Kommandanten an und macht ihn zur Schnecke. Dann habe ich wieder ein bisschen Ruhe und kann beispielsweise 30 Minuten lang zum Starbucks und zurück fahren (Der Starbucks direkt beim Bundeshaus ;-) ohne dass es irgendjemanden interessiert. Oder dreimal in der Woche Zuhause oder bei Ellie Essen gehn. Oder ins Marzili am Nachmittag. Dann ist Militär recht angenehm :D
Manchmal muss man sich aber auch ungeniert über den Dienstweg hinwegsetzen. So komme ich auch mit den anderen Soldaten recht gut zurecht. Wenn zum Beispiel jemand Urlaub will. Oder nicht auf die Sonntagswache. Dann zupfe ich die Planung ein wenig zurecht und der Soldat hat Freude. Theoretisch müsste ich immer zum Hauptfeldweibel wegen der Wacheinteilung. Er müsste sie schreibe und ich dann umsetzen. Weil ich aber ca. 10 Minuten für einen Monat Wache brauche, er aber 2 Stunden, teile ich die Wache ein und gebe ihm dann die Einteilung zur Korrektur. Er korrigiert aber eh nie was. höchstens ich, wenn irgend ein Auftrag dazwischenkommt. Oder einen Urlaub.
So könnte ich noch lange weiterfahren. Ich glaube aber, ihr versteht den Witz hinter der Abkürzung AdDw ;-)
Abschliessend bleibt mir nur zu sagen:
Manchmal lässt es sich mit AdDw viel leichter ertragen ;-)
Es grüsst
Ein schreibwütiger Manny
P.S: Interessiert dieses ganze Militärzeugs überhaupt? Beim Durchlesen kommt es mir immer recht langweilig vor...
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Manny
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13:58
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Dienstag, 14. Juli 2009
Michael Jackson
..Ist tot.
Ist er?
Oder doch nicht?
Oder wurde getötet...
Hatte er nun eine Hautkrankheit? Hat er sich an Kindern vergriffen? Wo wird er nun beerdigt? War er wirklich verschuldet?
Fragen über fragen, eins muss man ihm lassen, seine Publicity war und ist immernoch grossartig.
Meine (nicht ganz ernstzunehmende) Meinung dazu:
Es grüsst
Soldat Manny (Noch 22 Wochen, wie ich mich auf den 18.12. freue!)
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Manny
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13:10
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Montag, 1. Juni 2009
Pupertät
Die Pupertät, ein Rätsel des heranwachsens, wurde nun von einem unserer Biendli entschlüsselt, analysiert, und uns dummen Erwachsenen in einfachsten Worten erklärt:
Wenn ein Mädchen in die Pupertät kommt, kriegt sie lange Haare, Brüste und wird wunderschön.
Unser Biendli ist natürlich der Meinung, dass es selbst einmal wunderschön wird.
Knaben werden auch schön, aber bei weitem nicht so sehr wie Mädchen.
An alle Frauen mit kurzen Haaren: Halb so wild, ich werde mich an der nächsten Übung mit betreffendem Biendli zusammensetzen und diese Problematik besprechen. Auch für euch gibt es Happy End!
Es grüsst
Ein sich auf Pfingsten 2010 freuender Manny
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Manny
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18:51
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Mittwoch, 29. April 2009
Zuggespräche
Die Frau hinter mir erzählt ihrem deutschen Kollegen, von ihrem „Arschfreund“. Drogenproblem, Lügen, Geld für Miete einsacken aber Miete nicht bezahlen, die ganze Palette halt. Scheinbar hat er auch noch, da die Beziehung zu ihr bei SEINER Familie auf keine gute Resonanz gestossen ist, sich seiner Familie abgewandt damit die Beziehung fruchtet. Und jetzt das?! „Einfach so – wegen den paar Drogen machst du Schluss mit mir?“ hat er scheinbar gesagt – und das trotz gemeinsamer Wohnung wo sie immer noch gemeinsam wohnen. Verzwickte Situation die vom deutschen Kollegen gekonnt kommentiert wird. „Naaahh das darfst du nicht“ – „Du musst dich Abgrenzen süsse“ usw. Aber was soll die arme Frau denn auch anders machen? Er (der Drogenfreund) zieht sie an – Wie ein Magnet! Verzwickt verzwickt, vielleicht weniger Eisen essen, sodass die Anziehungskraft geringer wird? Dies wäre mein Rat als Materialwissenschaftler. Der Deutsche heisst übrigens Christian und hat sogar noch einen guten Witz auf Lager (aufgrund aktueller Ereignisse in der Zeitung): „Gehst du nach Mexiko bekommst die Schweinegrippe, gehst du nach London wirst du erstochen!“ – Christian ist übrigens Wasserstoffblond gefärbt und besitzt neben dieser Topmodernen Haarfarbe auch noch eine sehr noble Blässe!… no comment :-D
Interessieren würde mich jetzt noch, was der Deutsche genau von ihr will, bzw. wie die beiden zueinander stehen. Aber dies ist wiederum der Nachteil an Zuggesprächen, man kann nur belauschen und nicht eingreifen.
Im Tram (auch fast ein Zug) hab ich dann 2 Topmodels (zumindest den Massen an schminke im Gesicht nach zu urteilen) belauscht. Die eine ist wohl gerade am Autofahren lernen. Und mit Lernen meine ich wirklich lernen. 2 Monate lang hat sie jeden Abend Prüfungen gelöst damit sie die theoretische Fahrprüfung auch bestehe. Ich mein ist ja schon sehr sehr sehr schwer die theoretische Fahrprüfung zu bestehen. Mr. White hat dafür ganze öhm… 3 Abende gelernt und mit bravourösen 3 Fehlern bestanden. Nun gut, lernen scheint nicht ihre Stärke zu sein. Jetzt aber ist die theoretische Fahrprüfung bestanden und es geht ans praktische. Wobei auch hier die „Angst“ vor dem Versagen durchdrückt. Erzählt sie nun ihrer Kollegin ganz entsetzt, dass ihr Fahrlehrer sie beinahe an der ersten stunde zurückgewiesene hätte, weil sie sich die ANFAHRTSTECHNIK aufgeschrieben hat?!
Ich hab gedacht ich hör nicht recht. Welcher normale Mensch schreibt sich die Technik zum Anfahren eines Autos auf? Sie begründet ihr Tun damit, dass wenn es ja 5 verschiedene Anfahrtstechniken gäbe und sie nicht mehr wisse wie eine ginge, könne sie nach unten blinzeln und dann ablesen wie sie denn nun anfahren müsse. Eine Kopfhörer habe ich nicht gesehen, aber ich meine ich hätte ein leises „Einatmen, haaaalten, Ausatmen, einatmen, haaaalten, Ausatmen…“ gehört :-D. Faszinierend wie kleine diese Inear-speakers heutzutage sind (oder sie wurden einfach gut weggeschminkt^^
HAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHA
Lachend steige ich aus dem Tram und begebe mich zur ETH und freue mich auf 2h Nomenklatur der Organischen Chemie… evtl. werd ich mir heute auch etwas aufschreiben :-D.
Es grüsst
Mr. White
PS: Ich hoffe Piano und ich kommen bald zu einem Reisebericht über unsere Ferien in Lausanne!
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Mr. White
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14:28
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Samstag, 11. April 2009
Where's the Intel?
Ich wollte eigentlich nie einen Blogeintrag über's Militär schreiben. Diesen Vorsatz hab ich nun aber kurzerhand über den Haufen geworfen ;-)
Ich könnte seitenlang beschreiben, welche Häufung von Idiotie der normalintelligente Durchschnittsmensch in diesem (doofendoofendummenblödenmühsamen) Verein erdulden muss. Von absolut unterbelichteten Rekruten, welchen ich nichtmal einen Schraubenzieher in die Hand drücken würde, weil ich Angst hätte, sie schaffen es, sich damit ein Auge auszustechen über "militärgeile" Vorgesetzte, welche einem vorkommen, als wären sie in der Evolution irgendwo zwischen Affe und Neandertaler aufgehalten worden.
Das lass ich aber bleiben.
Ich bringe ein einziges Beispiel, welches in meinen Augen sehr gut die ganze Tragweite unseres Problemes mit der Armee verdeutlicht:
Ihr kennt sicher alle diese schönen gelben Schilder, welche die Armee anstelle von Wegweisern einsetzt.
Nun, diese Schilder werden ja am Strassenrand auf den Boden gestellt oder irgendwo befestigt. Und wie für alles absolut unwichtige im Mlitär gibt es auch ein Reglement in dem beschrieben wird, wie man diese Schilder aufstellen muss. Wie ich aber sehen muss, scheint diese Regelung noch nicht überall verbreitet zu sein, denn die Leute, welche obige Schilder gemalt haben, haben es nämlich gerade verkehrt gemacht -.-
Ich probiere es mit Worten zu erklären:
Diese Jalons haben ja auf der einen Seite einen Pfeil aufgemalt. Dieser Pfeil zeigt immer gegen den Himmel. Will heissen die Jalons werden neben der Strasse senkrecht aufgestellt, mit dem Pfeil nach oben.
Nun zur Schrift. Auch dafür gibt es Regeln. Die Schrift muss nämlich, wenn das Jalon korrekt aufgestellt ist, von oben nach unten laufen. also genau andersrum als auf dem Bild.
Diese Regeln sind natürlich nicht einfach aus Spass entstanden, das hat alles seine guten Gründe.
Wäre die Schrift nämlich so wie auf dem oberen Bild, dann müste der Motorfahrer den Kopf nach links legen, um die Schrift lesen zu können, welche ja dann von unten nach oben laufen würde. klar?
läuft die Schrift aber nach unten, muss der Motorfahrer seinen Kopf nach rechts legen.
Dies hat klare Vorteile. Legt der Motorfahrer seinen Kopf nach links, besteht die grosse Gefahr dass er seinen Kopf an der Fensterscheibe anschlagen würde. Das währe fatal, könnte so beispielswese ein Verkehrsunfall verursacht werden.
Nein, das ist kein Witz.
Ihr dürft euch nun selber eine Meinung dazu bilden. Ich für meinen Teil kann zum Glück sagen, dass ich durchaus in der Lage bin, eine Militäriche Jalonnierung zu lesen, ohne meinen Kopf überhaupt aus der Wagrechte zu bewegen. Glück gehabt!
In diesem Sinne....
Es grüsst
Ein sich dem Wahnsinn entgegenstemmender Manny
Eingestellt von
Manny
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09:55
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Sonntag, 18. Januar 2009
Verschwörung!
Ihr habt ja sicher schon alle von den unzähligen Verschwörungstheorien gehört, welche sich um den 11. September, die Dollarnoten, die Illuminati, Freimaurer und allerlei andere komische Vögel drehen.
Ich bin nun auf eine Seite gestossen, welche unumstösslich beweist, dass diese Theorien alle wahr sind. Dies geschieht mit einfacher Falttechnik.
doch seht selbst:
*Klick*
Was sagt ihr dazu? wahr/unwahr? Wilde Spekulationen bitte!
In diesem Sinne:
Sayonara
Eingestellt von
Manny
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14:51
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Mittwoch, 14. Januar 2009
Eine Mutter am Ende
Tatort: S9 Richtung Lenzburg. 16: 31 Uhr
*Erscheintbuchstabenweiseaufdembildschirmmitklickgeräuscheinerschreibmaschinehinterlegt*
Zielperson, geschätzte 45 Jahre alt, weiblich, betritt mit zwei Kindern (ca. 3 und 6 Jahre alt) die S9. Die Zielperson hat ein vogelnestähnliche Frisur, wobei der Vogel ausgeflogen scheint. Leichte Falten im Gesicht und Verhalten zeugen von Stress. Der Kleinere, 3 Jahre alte Junge scheint in einer "Grenzenaustestphase" zu sein. Während der grössere Junge relativ selbstständig ist.
Soviel zum Szenenbeschrieb. Jetzt ändert die Szene und man sieht alles aus dem Standpunkt des Mr. Whites (Ja Mr. White ist nicht des Genitivs tod sondern der Dativ ist dem Genitiv tod).
Ich freue mich über das Erscheinen einer kleinen Familie, wobei ich zu Beginn besonders den kleine 3 Jährigen Racker witzig finde. Er schafft es innerhalb von 3sec die wohl einzige Steckdose im Zug zu finden und jene auch noch zu öffnen und damit rumzuspielen. Die Mutter leicht genervt packt ihn und setzt ihn auf einen Sitz zum Herunterklappen (weshalb das eine Rolle spielt kommt später). Nun wird meine Aufmerksamkeit auf den etwas grösseren Jungen gelenkt, welcher der Mutter ständig auf den Rückenklopft und richtung WC zeigt (man bemerke dies ist noch alles geschehen bevor der Zug sich in Bewegung gesetzt hat). Die Mutter dreht sich kaum um und sagt nur TOTAL genervt: "Jo denn go halt, aber ech han der scho im Spital gseid er selid no ofs WC go!!"
Der 6 Jährige rennt nun - es scheint pressant zu sein - richtung Klo und versucht die Schiebetür aufzukriegen.
Vergebens. Jene ist abgeschlossen und er kehrt, nun nicht mehr so ruhig wie vorher, zurück zu seiner Mutter. Welche bereits jetzt (und es kommt noch dicker) mit den Nerven total am Anschlag ist. Der 3 Jährige hat nämlich mittlerweile den Plastik (unterer Teil vom Klappstuhl) vom Polster (oberer Teil des Klappstuhls) vollständig gelöst, indem er alle 2sec. von jemen mit vollgas richtung Brust der Mutter sprang und dabei tröötgeräusche von sich gab. Ich grinste und mit mir eine - vis à vis von dem kleinen sitzende - Mitfahrerin ca. meines Alters.
Wir haben mittleriwele den Bahnhof knapp verlassen (also noch ca. 5min Fahrt bis Bhf Emmenbrücke).
Nun bemerkt der Aufmerksame Beobachter, dass es der 6 Jährige doch pressanter hat als es zu Beginn schien. Er beginn nun einen sehr komischen, amüsanten, lustig zu beobachtenden Tanz mit "schwimmbewegungen" und Michael Jackson moves (ihr wisst was ich meine ;-)). Ich musste mich zusammenreissen dass ich nicht loslache, meiner Mitfahrkollegin ging es genau so und die Mutter war mit nahe dem Burnout! Sie versuchte den Jungen zu motivieren mit Aussagen wie: " Mues ech jetzt aber ned TATSÄCHLECH wäge der am nöchschte Bahnhof usstige he? Nome well du go Bisle muesch?!" oder " Wenn mer am Bahnhof Ämmebrogg send denn fassisch grad emol e Waschengele - han der 100 mol gseid du sellsch im Spital no go bisle".
All dies war natürlich wunderbar motivierend für den Jungen, der nun zu seinen Tanzbewegungen auch noch Tränen der Freude versprühte. Sein Mantra, ungefähr alle 5sec. hat er jenes gesagt war nun "Ech mues go Bisle, ech mues go Bisle" während er ständig am Schaal seiner Mutter zerrte.
Ich hatte mittlerweile mühe, mein Grinsen bzw. mein Lache unter Kontrolle zu halten (man will ja nicht unhöflich sein), meiner Mitfahrerin ging es genau so und endlich, nach Stunden des wartens kam der Bahnhof Emmenbrücke, die Familie stieg aus und ich konnte nun endlich loslachen. Es war einfach zu komisch, mit mir lachte der halbe Zug und ich freute mich, endlich mal wieder etwas (hoffentlich witziges) auf diesem Blog zu posten.
Grüsse
Mr. White
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Mr. White
um
16:57
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Donnerstag, 1. Januar 2009
Operation "Snowstorm"
Sooo es ist mal wieder an der Zeit einen etwas kreativeren Blog zu schreiben, so von wegen gute Vorsätze fürs neue Jahr und so (nein ich hab mir keine gemacht, aber wenn dann wäre ein Thema dieser Blog gewesen (ich glaube der wird bald Jährig!).
Manny, Piano, Aimara und ich entschlossen eines Tages (29.12.08) dem Wintersport ein weiteres Mal zu frönen und machten uns auf in neue Gewässer. Genauer: Nach Andermatt.
7.00 Uhr war Abfahrt. Nach ungefähr einer Stunde Fahrt kamen wir in Andermatt an und wir wurden von nicht all zu schönem Wetter Begrüsst. Nichts desto trotz kauften wir frohen Mutes eine Tageskarte (ja das nächste Mal sagen wir zu beginn wir hätten gerne MAGNETKARTEN ;-) !) – es wird wohl in der ganzen Schweiz bewölkt sein.
Wie sich herausstellte (durch ein sms an Mr. White Jr. Welcher ebenfalls die Bergbahnen unterstützte, einfach nicht in Andermatt sondern in der Frutt) – ein Fataler Irrtum. Während wir gegen Wind, Schnee, Eis und schlechte Sicht kämpften, war in der Zentralschweiz schönstes Wetter. Naja, wir sind ja keine Sonntagsfahrer (ausser Aimara und Piano, welche MAKE UP zum Skifahren mitnahmen – vor dem Essen schön die Haare bürsten… ist ja auch wichtig nach 3h in einem Helm *hust*). Aber so ca. um 14.30 hatten wir dann doch genug vom heiteren „wogehtdennnundiepistehin“ Ratespiel und wir machten uns wieder auf Richtung Luzern.
Dass Piano an einem Pavlowschen Reflex leidet, der sich darin äussert, dass bei Motorengeräusch der sofortige Ruhezustand bzw. Sleepmodus eingeleitet wird ist allgemein bekannt (man freue sich auf die Fahrstunden mit Piano :-D). Aber dass Aimara genauso schläft war bis dato unbekannt! Aber hier das Beweisfoto!
Natürlich in angemessener Lautstärke (bei zugehaltenen Ohren ging es wirklich noch) und entsprechender Vorankündigung (zu Beginn flüstert er ja)
Es grüsst
Mr. White
Samstag, 25. Oktober 2008
Von überheblichen Kunden und fremdfinanzierten Püpchen
Wie vielleicht einige wissen, bin ich seit nunmehr 3 Monaten wieder als Zimmermann tätig.
..Und da erlebt man doch einiges!
in unserem Betrieb machen wir eher weniger Neubauten, dafür sehr viele Renovationen, und kleinere Arbeiten. So geschieht es, dass man oft in Kontakt mit der Kundschaft kommt, ob freiwillig oder unfreiwillig.
So geschehen: Immer wieder
Im Frühling dieses Jahres hat meine Firma für die Lingeriemarke Palmers in Luzern einen Laden umgebaut. Davon hörte ich schon in meiner ersten Arbeitswoche: Pass auf, wennde zu Palmers musst, ui da hat's schöne Frauen! Dementsprechend gespant war ich natürlich als wir zu Demontage und erneuten Montage von drei Vorhangschienen an den Umkleidekabinen in besagtes Geschäft sollten. Dort angekommen konnten mich aber die im Vorfeld so hoch angepriesenen hübschen Frauen überhaupt nicht beeindrucken, zumal sie auch noch rosarote Oberteile trugen, meine persönliche Hass-Farbe... wir demontierten also diese drei Vorhangschienen (eine äusserst komplizierte Arbeit!) es durfte natürlich absolut keinen Dreck geben, der Staubsauger war auch zu laut, obwhl keine Kundin im Laden war und die zwei Verkäuferinnen nur rumstanden. Deshalb stürzte sich die eine Verkäuferin auch voller Freude auf den Staub den wir gezwungenermassen hinterliessen und reinigte den Boden mit sichtlicher Freude. Man muss aber zugeben, dass ich im Vorfeld mehr erwartet habe ;-)
... letzten Mittwoch sollten wir übrigens ein Gestell vom unteren in den oberen Stock tragen... Die sollten einen Hauszimmermann anstellen dort ;-)
So geschehen: letzte Woche
Schauplatz Hergiswil, Dachterrasse des Akon-Deckenbau Chef''s welcher selber den fettesten Benz fährt aber nichtmahl unsympathisch ist, seine Frau/ Freundin (20 Jahre jünger, klischees stimmen halt doch manchmal.) dafür um so mehr. Foto der Dachterrasse angehängt. Man muss sich nun vorstellen dass die Wohnung mehrheitlich aus Fenstern bestand, die Frau/Freundin des Kunden den lieben langen Tag in dieser Wohnung am Stubentisch sass, ihren Laptop vor sich und eine Zigarrette nach der anderen rauchend. sie kochte nie, sie ging selten aus dem Haus.
zweimal in der Woche kam eine Putzfrau und putzte. Die Frau/Freundin sass am Tisch und rauchte. Sie hatte aber noch eine Freundin. Die war super nett. Man konnte vor dem Fenster knien (Bodenrost montieren) sie öffnete das Fenster, man grüsste freundlich, sie guckt einen an, dreht sich um und läuft davon.
So geschehen: diese Woche
in einem bürogebäude wurde eingebrochen, die einbrecher haben zwar nichts geklaut, aber in aller Seelenruhe den Kühlschrank geplündert, gegessen und anschliessend mit dem Feuerlöscher ihre Spuren verwischt. Darüber hatte der Laminatboden nicht so Freude und musste nun ausgewechselt werden. Der Mieter hatte sich dem Verkauf von Duftkissen und exklusiven Handtaschen verschrieben. Vorsicht nicht bücken, wenn er hinter dir steht!
beim Ausbau des Laminatbodens kommt plötzlich Luft an den Trittschall des Laminats, welcher Weichmacher enthält. dies kann einen leicht unangenehmen Geruch verursachen, ist aber nach 5 Minuten verflogen. plötzlich stürmt der Mieter in's Büro hinein und meint leicht aufgeregt: Mich juckt's überall, ich bekomm Ausschläge! Nachdem wir nicht inn der von ihm erwarteten Weise reagierten (Ahhh, Krankenwagen schnell!) sondern bloss meinten, joa, wir merken nichts, verzog er sich unter lauten Ach und Weh bekundungen langsam wieder.
Ja, solch "spezielle" Leute trifft man öfters an sehr oft habe ich schon einen guten Spruch auf der Zunge, verkneife den mir aber jedesmal.
Hattet ihr auch schon solche Erlebnisse? Verhaltet ihr euch auch so, wenn Handwerker in eurem Haus arbeiten? Comments, Comments Comments!
Euer Manny
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Manny
um
10:59
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Labels: Satyre
Donnerstag, 16. Oktober 2008
Fantasie
Wo wir doch gerade bei jener Familie sind gibt es da noch etwas Lustiges zu erzählen. Glaubt doch das mittlere Kind (oder der älteste Sohn) er sei ein Kapitän einer Eisscholle. Seine Freundin unterstützt ihn natürlich (sie ist ja auch eine ganz liebe und das gehört sich so, genau so wie er sie unterstütz, wenn er Zeit hat (so ein Kapitän einer Eisscholle muss natürlich die Weltmeere bereisen und das ist nicht so einfach) – Manchmal darf sie auch mitkommen (kurzexpeditionen). Sie freut sich dann natürlich ungemein und ist gespannt was sie da so alles erlebt. Erzählt hat er mir das natürlich nie (der Kapitän der Eisscholle meine ich jetzt), so sagt man doch das Frauen auf Eisschollen Unglück bringen – Berufsgeheimnis oder kapitänische Schweigepflicht. Aber man munkelt, dass die Freundin vom Kapitän ziemlich schreckhaft sei. Den Kapitän stört dies jedoch nicht, geniesst er es umso mehr, wenn sie sich an ihn klammert, damit er sie dann wieder beruhigen kann (wer jetzt lacht sollte mal eine Zeitreise über 150 Jahre machen und dann unsanft durch ein Klopfen auf das Dach der Eisscholle geweckt werden, mit anschliessender Begaffung, da ja in der Zukunft alle Frauen um einiges Dicke sind (635kg und mehr) und die Männer mindestens eine 2m langen Backenbart besitzen müssen – das ist gewiss nicht jedermanns Sache!).
Aber wo war ich noch gleich? *obendurchles* - Ah ja, die Fantasie, glaubt ihr dass es Erwachsene Menschen gibt, die noch genau so eine blühende Fantasie haben wie Kinder? Die Stundenlang irgendeinen Quatsch erzählen können, sodass gewisse Leute (die trotz der Behauptung, die Erwachsene Person habe kein Pokerface) immer wieder fragen „Ächt jetzt?“
Ich denke dies ist nicht möglich, gehört doch zum Erwachsensein eine gewisse Reife!
Es grüsst
Der Kapitän ihres Vertrauens ähhh *rotwerd* – Mr. White
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Mr. White
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19:38
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Mittwoch, 18. Juni 2008
Handschriftdeutung
Er ist mit einer praktischen Intelligenz ausgestattet,
die ihm erlaubt, rationell zu arbeiten,
und zwar im Privat- wie auch im Berufsleben.
Für ihn ist verbindliches Auftreten und Arbeiten selbstverständlich.
Mr. White ist eher nachdenklich und vorsichtig.
Zuverlässigkeit und Verbindlichkeit gehören deshalb zu seinen Stärken.
Er ist lebhaft und kontaktfreudig.
Mit viel Verständnis für die Belange anderer.
Mr. White ist ein vernunftgesteuerter Mensch.
Er versucht, seine Gefühle zu verbergen und sich bei Entscheidungen nur vom Verstand leiten zu lassen.
Er versucht, die eigene Meinung durchzusetzen.
Wenn er etwas besser weiß als andere, muss er es ihnen auch unbedingt mitteilen.
Mr. White legt Wert auf eine Grunddistanz zu seinen Mitmenschen.
Auch gute Kollegen müssen nicht alles wissen.
Er arbeitet sehr genau und zeichnet sich durch rationales, analytisches Denken aus.
Mr. White ist sehr stark um Gerechtigkeit bemüht.
Er versucht stets, sich für andere einzusetzen.
Er ist ein sehr humorvoller Mensch, bemüht sich, mit diesem Humor niemanden zu verletzen.
Er hält nichts von übertriebener Toleranz. Seine Antworten fallen schon mal etwas heftiger aus.
Ich würde mal sagen, einige Dinge stimmen, andere eher nicht :-D (wie das auch immer so ist!) Was meint ihr so?^^
Nachtrag:
Manny ist selbstbewusst und bereit,
seine Stärken auch anderen zu zeigen.
Er ist locker und großzügig.
Manny gibt sich sehr beherrscht bzw. diszipliniert
und besitzt einen ausgeprägten Ordnungssinn.
Manny ist ein Gewohnheitsmensch.
Er ist mit einer praktischen Intelligenz ausgestattet,
die ihm erlaubt, rationell zu arbeiten,
und zwar im Privat- wie auch im Berufsleben.
Für ihn ist verbindliches Auftreten und Arbeiten selbstverständlich.
Manny ist eher nachdenklich und vorsichtig.
Zuverlässigkeit und Verbindlichkeit gehören deshalb zu seinen Stärken.
Er ist sinnlich, warmherzig, gemütlich und phantasievoll.
Im Großen und Ganzen wirkt er gelassen bis uninteressiert,
wenn er aber von einer Sache überzeugt ist, überrascht er
seine Umwelt durch sein überschwängliches und begeisterungsfähiges Auftreten.
Manny ist ein Lebenskünstler: ideenreich, produktiv und
kreativ überwindet er Probleme.
Manchmal wirkt seine Art, mit der Umwelt umzugehen,
etwas theatralisch.
Manny legt Wert auf eine Grunddistanz zu seinen Mitmenschen.
Auch gute Kollegen müssen nicht alles wissen.
Er ist bestrebt, anderen Menschen so weit wie möglich zu helfen.
Er besitzt sehr viel Elan und Unternehmungsgeist,
allerdings neigt er zu Widersprüchen und Rechthabereien.
Manny ist insofern bescheiden und wenig aufdringlich,
als dass er es nicht nötig hat, die Umwelt bei jeder Gelegenheit
auf die eigenen Stärken aufmerksam zu machen.
Teils recht gut getroffen doch teils auch daneben. Das mag aber auch von mangelnder Selbsteinsicht zeugen ;-)
P.S: Geh ich theatralisch mit meiner Umwelt um?^^
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Mr. White
um
19:23
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Montag, 2. Juni 2008
Aushebung
..oder auch: Erste Einblicke in die wunderbare Welt der Armee
Aber vom Anfang an:
Im letzten Jahr führte ich 4 Gespräche mit immer der selben Telefonistin der Militärdienststelle des Kantons Luzern. Es ging immer um meinen Rekrutierungszeitpunkt, welcher vorbestimmend für's RS-Datum ist. Da ich unbedingt im November 08 in die RS wollte, bemühte ich mich nach Kräften dies in die Wege zu leiten. Es wurde mir immer versichtert, dies sei schon möglich, ich könne erst im Fürhling 08 in die Rekrutierung.
So war's dann auch und ich durfte von Mittwoch bis und mit Donnerstag letzter Woche ins schöne Windisch (Irgendwo im Ausland)um diverse Aktivitäten unter der Führung von äusserst zuvorkommenden Soldaten zu besuchen.
Nur schon, dass ich um halb sechs aufstehen musste, liess meine Motivation unter den Nullpunkt sinken. Die fehlende Motivation wurde aber durch eine äusserst ansprechende Reisebegleitung wieder aufgebessert.
nach zweistündiger Zugfahrt erreichte ich das Rekrutierungszentrum in windisch wo wir auch sogleich von einem äusserst zuvorkommenden Soldaten begrüsst wurde, welcher wahrscheinlich recht pissed war, dass er so eine bescheuerte orange Warnweste und an einem heissen Sommertag Militärstiefel und lange Hosen tragen musste. Wir wurden also schon einmal auf Vorrat angeschrien, auf dass wir ja nicht alle reinrennen sollen, sonst würde er's uns dann schon zeigen.
Er zeigte's uns dann zum Glück nicht. (was auch immer ;-))
Wir kamen also rein und als erstes musste ich den Führerausweis abgeben (Überprüfung auf falsche Aussagen)und ich bekam eine Nummer, welche ich während der ganzen Rekrutierung sichtbar um den Hals zu tragen hatte. Ich war also nicht mehr Lukas Müller, sondern nur noch 305.
Die sehr Plausible erklärung unseres Gruppenführers auf meine Frage, aus welche Grund wir denn eine Nummer tragen sollten: Das ist, weil es mehrere mit dem gleichen Namen gibt. Nu denn.
Unsere Gruppe hatte nun also als erstes zu einem Intelligenz und Psychologietest anzutreten und wir wurden von Oberst Nietlisbach (symphatischer Mann, doch.) Mit den Hausregeln vertraut gemacht. (schliesst alles ein, ihr wisst ja, Gelegenheit macht Diebe! Ich hab mich weggeschmisssen vor Lachen;-))
Komischerweise verschwanden meine Schuhe zwei Stunden nach dieser Warnung und ich musste die ganze Zeit mit Flipflops herumlaufen und mir dumme Kommentare anhören.
Nach besagtem Test, welcher uns von einer optisch ansprechenden aber mit absolut gelangweilter Miene auftretender Dame präsentiert wurde (Ein Roboter könnte emotionaler sprechen!)Durften wir das Mittagessen einnehmen. Das war übrigens das einzig gute an der Rekrutierung.
Nachmittags ging es dann weiter mit der Ärztlichen Untersuchung. Husten bitte! (Männer wissen was ich meine ;-))Beim Sehtest präsentierte ich stolz mein dreijähriges Brillenrezept (gefordert waren 3 Monate) und kassierte einen Zusammenschiss. Nach einem Sehtest vor Ort, welcher mich im Gegensatz zu einem Brillenrezept nichts kostete, musste dann der Arzt eingestehen, dass ich mit meiner Behauptung, ich hätte dieselbe Korrektur wie vor drei Jahren durchaus recht hatte.
Im Anschluss dann der Sporttest, bei welchem ich grausam versagte und keine 80 Punkte holte ;-) Schade, das Sportabzeichen hätte sich doch super auf meiner Pfadfinderuniform gemacht. Äh nein. Bin ja nicht in der Pfadi wenn jemand vom Militär fragt. Nach einer stündigen Information über die verschiedenen "Berufe" welche man im Militär ausüben könnte, war der Tag dann auch schon zu Ende. Ja ihr denkt jetzt, Gott die machen ja wenig. Stimmt auch, viel Zeit bringt man mit Warten zu. Am Abend gabs dann aber ein Lichtschimmer am Horizont eines verängstigten rekrutierenden und der hiess Eichhof Lager ;-) Doch man musste wieder bemerken, dass die Militärische Pünktlichkeit einen Dreck wert ist, als ich pünktlich um 9:58 meine letzte Bierflasche zurückgeben wollte, war der Kiosk auch schon geschlossen. Pflichtbewusst wie ich bin nahm ich diese mit auf's Zimmer, um sie am nächsten Morgen zu retourieren. Als wir dann um 10:30 eigentlich schlafen hätten sollen, kam noch ein Soldat zu uns hereingetrampelt (ohne anzuklopfen die Sau) und wollte mit uns rennen gehen. Wir mussten ihm leider absagen, da wir schliesslich am nächsten Tag noch was zu tun hatten und nicht wie er den ganzen Tag irgendwelche bescheuerten Disneyfilme auf dem Laptop schauen konnten.
Am nächsten Morgen schliesslich (wieder um sechs Uhr) Hatten wir erneute Infoblöcke mit unserem lieben Oberst und unter anderem Blutabnahme, Bodyscanning (Für die massgeschneiderte Uniform!, Impfungen und ein kurzes Gespräch mit dem Psychologen.
Diese Dinge vergingen ohne nennenswerte Details, ausser dass ich dumme Kommentare über meine Grösse anhören musste und die Schreckensgeschichten über Krankenschwestern welche nicht Blut abzapfen können bei mir überhaupt nicht bestätigt wurden. Nach dem Mittag mussten dann die Motorfahreranwärter zu zwei Computertests antanzen, welche Reaktions, Konzentrations und multiple Erkennungsfähigkeit testen sollten. 4 Stunden tanzenden Punkten und andern komischen Sachen nachgucken war mit Abstand das anstrengendste an diesen zwei Tagen.
Als ich dann endlich fertig war, konnte ich mir meien Schuhe schnappen. Bei der Schuhausgabe traf ich auf den ersten intelligenten Soldaten im ganzen Rekrutierungszentrum und Oh Wunder dieser wusste auch wo meine Schuhe abgeblieben waren, nachdem ich alle anderen Typen dort schon gefragt habe. Die Putzfrau hatte diese in irgendeine Abstellkammer gestellt. In diesem Rekrutierungszentrum hätte man wahrscheinlich eine verdammte Atombombe klauen können und keiner hätt's gemerkt. Nach der Schuh-Rückeroberung gings dann zum Oberst, wo ich meine Zuteilung bekommen sollte. Ich habe mich gut vorbereitet, falls Fragen zu meienm Wunsch Motorfahrer zu werden auftauchen würden. Denn als Student ist man ja nicht gerade für diese Einteilung prädestiniert. Das war aber alles vergebens, ich kam rein, wurde zum bestehen desw Motorfahrertests beglückwünscht und war auch schon Motorfahrer bevor ich allzuviel sagen konnte. Nun war aber im November nichts mehr frei
(Vergeben vier mal zu der Telefonistin nett gewesen) und ich kann erst im März 09 in die RS.
Nudenn das war's auch von meinem ersten Kontakt mit der Armee, ich bin nicht überrascht, die Aushebung kam mir im grossen und ganzen so vor, als würde versucht den Rekruten ein Bild einer "netten" Armee zu vermitteln, was aber vorne und hinten nicht geklappt hat.
P.S: Meine Bierflasche wollte ich am morgen zurückgeben die Kioskdame meinte aber weder sich bedanken zu müssen, dass ich das Scheissding die ganze Nacht rumgeschleppt habe noch mir meine zwei Franken Depot zurückgeben zu müssen. Naja, irgendwo im Rekrutierungszentrum steht jetzt eine einsame Bierflasche rum. Sucht mal schön :-)
P.P.S: Danke an alle für die lieben Geburtstagswünsche ihr seid die besten!
Es grüsst
Rekrut Manny
Eingestellt von
Manny
um
21:44
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Labels: Satyre

